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DesignThinking kommuniziert

Zum Verwechseln ähnlich

... und nicht identisch

Gewagte These:

Jede Störung hat eine übergeordnete Ebene, die von dort aus analysiert für diese Störung bessere und / oder effektivere Lösungen ergibt.

Was meinen Sie (und steigen ein in Design Thinking, kurz DT)? Vorher sind aber Begrifflichkeiten zu klären ...

Ein systemischer Ansatz, eigentlich jeder, basiert auf dem Gedanken, sich nicht auf den Träger des oder der Probleme zu fokussieren (um diesem zu helfen), sondern es wird ein ganzes System, indem dieser ein Teil davon ist, in den Blick genommen. Der Einzelne wird nicht nur selbst als Ursache und Wirkung gesehen, sondern auch, wie er als Element eines Systems auf dieses selbst (ein-) wirkt bzw. das System auf ihn einwirkt. Die systemische Beratung eines Individuums beeinhaltet somit auch die Auswirkungen des Symptomträgers und berücksichtigt, dass seine Probleme, die sich an ihm zeigen, nicht seine ureigenen sind und somit auch nicht isoliert betrachtet werden können. Aus der systemischen Sicht konkretisiert sich am Problemträger eine neue Aufgabe oder Störung, die ihre Ursache (und somit im 2. Blick auch Wirkung) im Gesamtsystem einen suboptimalen Ablauf hat. Soweit die Theorie, die besser in einen Satz passt: Erst, wenn man die Störung oder das Problem von einer übergeordneten Sicht aus betrachtet, zeigen sich Zusammenhänge oder Abhängigkeiten (und somit ganz neue Lösungen), die aus der reinen Innenansicht unsichtbar bleiben und sich auch nicht ergeben hätten. Mehr dazu später bei DesignThinking, einer effektiven, agilen Methode.

Auch wenn es ähnlich klingt: Systemisch ist nicht systematisch. Nicht nur das at, sondern auch der Inhalt und Bedeutung sind unterschiedlich. Der Duden (anders z.B. die Wikipedia)  kennt nur das Wort systematisch. Der systemische Ansatz hat schon sich schon länger in den Wissenschaften ausgebeitet, z.B. in der Ökologie, Soziologie, Psychologie und seit kurzen in der Arbeitsmethodik. Nur letzteres wird hier in einen Zsammenhang mit DT (DesignThinking) gestellt. Erster Unterschied: „Systematisch“ ist, wenn einem System gefolgt wird, nach einer systematischen Abfolge vorgehen, wenn planmäßig, strukturiert und konsequent vorgegangen wird. Beispiele: Sie haben Ihren Autoschlüssel systematisch in der der Wohnung gesucht; sie werden systematisch bei der Lösung der Aufgabe vorgehen. Das Wort systematisch wird auch benutzt, wenn etwas ein System betrifft oder einem bestimmten System ent­spricht. Beispiele: Ein systematischer Katalog oder Pflanzengattungen, die einander systematisch nahe stehen.

Anders ist eine „systemischen“ Betrachtungs­weise. Diese tritt ein, wenn wir die Dinge als System, als ganzes und losgelöst vom Einzelnen betrachten. Wir sehen einzelne Teile im Zusammenhang mit dem größeren Ganzen zusammen, dem sie angehören. Die Ursachen für Störungen oder Probleme liegen nicht bei den Teilen, sondern sind jeweilig im Zustand des Systems sehen. Dabei können (Wechsel-)Wirkungen sichtbar werden, die die eigentlichen Herausforderungen erstmalig konkret benennen und aufzeigen.

Die nächsthöhere oder komplexere Stufe ist “systemdynamisch”, die dann zu beobachten ist, wenn Klärungen oder Veränderungen geplant sind, die dynamisch auf andere beteiligte (Personen oder Sub-Systeme) einwirken und diese auch verändern. Je weiter man sich vom Ursprung entfernt, desto unklarer werden die möglichen Auswirkungen in der Peripherie. Genau das ist das spannende, hier brauchbare Vorhersagen zu treffen. Das Erkennen systemischer und systemdynami­scher Zusammen­hänge ist überall dort von großem Nut­zen, wo Menschen mit Mitmenschen umgehen: bei leh­renden und leitenden, helfenden und heilenden, pflegen­den, beratenden und organisierenden Tätigkeiten.

Beim systemischen Vorgehen werden die Beziehungen zwi­schen den Mitgliedern eines wirtschaftlichen oder sozialen Sy­stems (wie Gruppe, (Arbeits-) Team oder Familie) ge­klärt, Konflikte bereinigt und Irritationen aufgelöst. Da hier das System mit seinen Wechselwirkungen betrachtet wird, bleibt der Einzelne in seinem individuellen Qualifikationsprozess unberücksichtigt. Deshalb gibt es eine weitere Unterscheidung:

Im analytischen Vorgehen wird das Verhalten des Einzel­nen genau betrachtet und analysiert. Defizite werden entdeckt (Irrtum, Anma­ßung, Größenwahn, falsch gespielte Rolle), ebenso seine Stärken (Talente, Kompe­ten­zen, Entwicklungs­chancen). In offenen und wertschätzenden Reflektionen bekommt der Einzelne die Gelegen­heit, zu lernen und zu erkennen, entweder an seiner Selbstdar­stellung zu arbeiten oder über ein Rollenspiel ein neues Verhalten einzuüben. Letzteres halte ich für kommunikativ für kritisch, da es beweist, dass der Betreffende seine Rolle wie gewünscht gut spielt – mehr nicht. Eine wirkliche Einsicht ist daraus erstmal nicht abzuleiten. Systemi­schen Kräfte, die ihn in eine Rolle oder ein Verhalten bringen, werden hier nicht betrachtet, berücksichtigt und somit außer Acht gelassen.

Ein Fazit für später ...

... im DT dringend benötigt

Der gute, systemische Ansatz ist, die Wechselwirkungen herauszuarbeiten. Hier wird kein Sub-System analysiert, ohne die Wechsel­wirkungen zu betrachten, welche es mit anderen Sub-Systemen oder dem gesamten System hat. Ein guter Ansatz ist immer ein Mix aus den hier genannten Aktionen: Er ist systemisch und analytisch zugleich und mündet in die Systemdynamik. Es geht gleichzei­tig um die Qualifikation des Einzelnen im System und um die Qualifikation des Sy­stems als solches, das Einzelne Akteure in Beziehung setzt.

Was ist “systemisches Denken”

Systemisches Denken (Systemdenken) bedeutet die Loslösung unseres Denkens von (be-) wertenden Begrifflichkeiten wie

  • richtig und falsch
  • gut und böse
  • unschuldig und schuldig
  • Looser und Performer (u.ä.)

Das systemische Denken führt über kurz oder lang dazu, dass man erst weniger, dann mehr von der wechsel­seitigen Verbundenheit des Lebens (und das schliesst implizid auch das Arbeitsleben ein) erkennt, aktiv wahrnimmt (PROvokante Frage: Wenn Sie arbeiten – leben Sie dann nicht?) und größere Zusammenhänge statt einzelner Teile sieht.

Wenn Probleme auftauchen, im Geschäftsumfeld, der Organisation oder dem ...

Denk (en) mit “Grundannahmen”

eigenen sozialen Umfeld wie Freunde und Familie, wird ein Meister des Systemdenkens automatisch erkennen, dass diese Herausforderungen aus grundlegenden Strukturen resultieren und nicht aus individuellen Fehlern oder bösen Absichten. Systemisches Denken hat deutliche Parallelen in das NLP, den (je nach Lehre) 10-13 Grundannahmen. Sofern diese verstanden worden sind, klappt das mit dem systemischen Denken schon recht gut.

Mir persönlich gefällt eine Annahme besonders: “In jeder Situation (sollte) es mindestens 3 Wahlmöglichkeiten geben.” Fehlen diese, hilft folgender, ethischer Imperativ (ein gedanklicher Ansatz), von Heinz v. Förster, (Zitat): “Handle stets so, dass die Anzahl der Wahlmöglichkeiten größer wird!” In dem Moment, wo es (auf Sicht gesehen) immer besser gelingt, die Wahlmöglichkeiten zu erhöhen, Bingo.

Wie kommt man zu systemischen Denken?

... mit Fokus auf die Realität?

Mit kreativen Techniken wie

Design Thinking ist ein meiner Meinung nach noch zu unbekanntes Konzept zur kreativen Problemlösung. (David Kelley, Terry Winograd und Larry Leifer von der Stanford University zeichnen für die Idee verantwortlich). Ein Kerngedanke ist, das insbesondere interdisziplinäre Teams echte, herausragende Innovationen erschaffen können. Um es vorweg zu nehmen: Design Thinking funktioniert umso besser, je interdisziplinärer sich das Team zusammensetzt. Das heisst konkret: Je gemischter (aus ihren Rollen und Funktionen) sich das Kreativ-Team zusammensetzt, desto zielführender ist das Ergebnis aus dem Prozess. Der Design Thinking Prozess hat als gewünschtes Ergebnis, möglichst unterschiedliche Erfahrungen, Meinungen und Perspektiven hinsichtlich einer Problemstellung zusammenzubringen, um daraus neue Ansätzte zu entwickeln. DT entwickelte sich aus dem Design des industriellen Umfeldes.Es zielt in erster Linie auf das Erfinden und Entwickeln von innovativen Produkten und Services, später auch Problemlösungen ab, die auf die Bedürfnisse des Menschen (User, Nutzer) ausgerichtet sind.

DT als NUR einen Prozess zu bezeichnen ist zu kurz gesprungen. Es beeinhaltet auch ein geeignetes Mindset. Im Business-Alltag entwickelt sich sein Lösungspotenzial für neue Anforderungen zu einer lebendigen Innovationskultur und glänzt, wenn ganzheitliche und nutzernahe Lösungen gefragt sind.
Kreatives Framework - systemisch mit DesignThinking, ©2017 by Kopitzke®

Kreatives Framework - systemisch mit DesignThinking, ©2017 by Kopitzke®

Unklar ist, ob Kelley, Winograd und Leifer “Design Thinking” als solches Neu erdacht haben. Der Gedanke, bestehendes Wissen und Erkenntnisse der Kreativitätsforschung, gepaart mit dem des Industrie-Designs nur unter diesem Namen zu “vermarkten”, ist zulässig, aber unerheblich, denn DT wirkt, wenn es richtig und konsequent genutzt wird.

Grundlagen des Design Thinking

Die erste Grundannahme (dieser Begriff wird auch gerne im NLP benutzt) des DT (Desighn Thinking) ist, dass echte Innovation, also ein evolutionärer Fortschritt, sich in der Schnittmenge (obiges Bild links, mitte) dreier gleichberechtigter Wirkgrößen (Wirtschaft, Technik, Mensch) entsteht. Die Innovation vereinigt also gleichberechtigt(!) Attraktivität, Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit. Fehlt diese Gleichberechtigung, wird die Innovation mangels (ein- oder zweiseitiger) Akzeptanz scheitern. Ein gern gemachter Planungstrugschluss in Unternehmen, die “oben” noch Linienstrukturen leben und “unten” ein bischen Agile versuchen.

Die zweite Vorraussetzung ist, das der Ansatz selbst “human-centered” – sich also am Individuum orientiert. Irgendwie logisch, weil es immer Menschen sind, die einerseits Aktionen ausführen und auch etwas zeitversetzt die betroffenen Nutzniesser. Vorab wird geklärt, die Bedürfnisse der Zielgruppe wertfrei zu beobachten, zu identifizieren und zu verstehen. Die Einsichten und Erkenntnisse daraus ergeben dann den Startpunkt für die Ideengenerierung. Hierbei ist zu beachten und auch interessant, wie im Bild dargestellt, dass es durchaus auch Iterationen innerhalb dieser Ideen geben kann. Das ist gewollt. Durch ein frühes Testen, (auch eines Hand-Prototypen), einem Erstellen eines funktionierenden Prototypen werden Ideen konkretisiert – es verdichtet sich eine akzeptable Lösung.

Weiterhin ist zu beachten, dass der Fokus nicht(!) auf Details liegt, megagenau ist oder Regularien einer angestrebten Konformität unterliegt. Genau das sollte nicht sein, sonder es soll umfassend experimentiert und dabei neue Erkenntnisse gesammelt werden. Einzelne Steps werden wiederholt und modifiziert und wieder in den Prozess gegeben. Es entsteht (zwangsläufig) ein zunehmend besseres Verständnis für die Anforderung und mögliche Lösungen.

Unabdingbar für DT: Interdisziplinarität und T-Profil

DT funktioniert gut bis optimal, wenn Meschen (ich sage lieber Akteure) aus verschiedenen Fachbereichen, Gruppen, Abteilungen und vor allem auch Hierarchieen zusammen kommen.Je bunter der Mix, desto besser.

  • Methodische Kompetenzen und Know How zwischen den Fachbereichen werden ausgetauscht.
  • Das Team in der DT-Gruppe verfügt somit über ein viel breiteres Wissen, um eine Lösung zu finden.
  • Jedes Mitglied des DT-Teams bringt seinen eigenen Blickwinkel und seine eigenen Erfahrungen mit ein. Das ist insoweit wichtig, und hier grüßt wieder das NLP, dass es niemals nur eine (richtige)

T-Profil? Für das DT eignen sich besonders Akteure, die mit einem T-Profil ausgestattet sind. Das T-Shape-Konzept geht auf Dorothy Leonard-Barton (1995) zurück. Das Profil, also die Anlagen und die Fähigkeit, derart zu denken, zeigt ein T: die senkrechten Balken beeinhalten eine Spezialisierung und Expertenwissen (z.B. Software, IT oder Maschinenbau, auch bekannt als Hardskills), der darüberliegende Balken steht für Mindset, Interesse, Offenheit, Querdenken gegenüber anderen Menschen, Disziplinen und auch der Umwelt.

Ziel und Vorraussetzung von DT ist, eine gemeinsame Sprache und auch Verständnis zu finden, um interdisziplinär optimal zu arbeiten.

Team mit T-Profil. (Quelle: kreativitätstechniken.info)

Team mit T-Profil. (Quelle: kreativitätstechniken.info)

 

Und die gemeinsame Sprache heisst nicht nur deutsch oder englisch, sondern ein ein(!)deutiges Verständnis in der Gruppe zu der Anforderung und der gewünschten Lösung. Neben der reine Kommunikation kann das auch das Umfeld, indem gearbeitet wird, positiv angepasst werden. Flexible Möbel, mobile Trennwände mit viel Platz für Notizen, ausreichend Arbeitsmaterial wie Post-Its etc. fördern jeden kreativen Prozess, der hier ausdrücklich gewünscht ist. Die Anforderung ist, Gedanken und Wissen für alle sichtbar zu machen und auch bewusst Denkensgrenzen zu überwinden. Daneben sind auch Rückzugsmöglichkeiten, stille Ecken und ähnliches sinnvoll, um bei Bedarf ungestört arbeiten zu können.

Struktur und Aufbau von DT

Auch DT (DesignThinking) hat ein Modell, welches gut geeignet ist, sich an der Methode zu versuchen. Es ist eine Orientierung für diese wegweisende Kreativitätstechnik.

Die einzelnen Schritte von DT stringent zu befolgen macht wenig Sinn (bis auf den Start) – Iterationen sind gewollt. Das Vor- und Zurückspringen in andere Phasen zu einem beliebigen, vorherigen oder späteren Punkt ist gewollt, solange die Arbeitsergebnisse sauber dokumentiert werden. Schon alles passiert:  Teilnehmer generieren schon kurz nach Start einer Session Ideen für die Lösung, basteln einfache Prototypen oder fangen wie wild an, PostIT’s zu schreiben, um das Problem besser  zu verstehen. Wichtige Empfehlung: nicht unterbrechen!

Der DesignThinking Process, wie er an der Stanford University gelehrt wird, enthält sechs Phasen (es gibt noch mehr Modellierungen, hier die klassische):

  1. Understand
    Solange das Problemfeld, die Anforderung nicht berstanden und klar ‘begriffen’ wurde, lohnt kein Start. Das Ziel ist es, dass alle Akteure zu Spezialisten werden. Ein Glossar mit eindeutigen Begrifflichkeiten wird angelegt und ein gemeinsamer Arbeitsplatz eingerichtet. Ein Research wird geplant und eingeleitet. Ohne zu wissen, was schon da ist, kann nichts neues entstehen.
  2. Observe
    Es wird eine (möglichst) umfassende, wert- und vorurteilsfreie Auseinandersetzung mit der Zielgruppe durch Beobachten, Befragen und Interagieren gesucht. Dabei ist wichtig, die Zielgruppe und deren Bedürfnisse vor Ort (oder auch virtuell) zu verstehen, nachzuvollziehen und zu erfassen. Der offener Dialog mit Menschen außerhalb der Zielgruppe (Innensicht, Aussensicht) kann wertvolle Inspiration liefern. Schnell werden, sofern auffindbar, analoge Situationen, die Probleme verursacht haben, erkannt- Futter, um deren Lösungen zu studieren und in die eigene Anforderung zu integrieren. Wichtig ist, die elfenbeinernen Büroräume – und Türme zu verlassen und in den Lebensalltag der relevanten Interessensgruppen einzutauchen. Alle daraus resultierenden Einsichten werden gesammelt – ohne Bewertung und das ist hier schwierig.
  3. Point-of-view
    Die erhaltenen und auch erarbeiteten Erkenntnisse werden in einem gemeinsamen Statement, der ausdiskutiert (z.B. mit Storytelling) wird, zusammengeführt.Dieser Teil ist die gemeinsame Basis des weiteren Handelns. Es entsteht das(!) gemeinsamen Gesamtbild, wo alles verknüpft ist. Anhand von Visualisierungen und Abstraktion werden anschließend Info-Fragmente zusammengefasst und Muster identifiziert. Skizzen (oder besser MindMaps) visualisieren explizit das vorhandene Wissen und maches kommunizierbar. Auch wenn es widersprüchliche Beobachtungen der Akteure gibt: Alles in die Visualiesung, denn das übergeordnete Ziel ist das Vorhandensein eines gemeinsamen Wissenstands.
  4. Ideate
    Hierfür kann prinzipiell jede beliebige Kreativitätstechnik wie zum Beispiel Brainstorming angewendet werden, um neue Ideen, und das möglichst viele(!), zu finden. Die Ideenvorschläge werden strukturiert und geclustert. Schon jetzt ist erkennbar, dass aus dieser Menge an Ideen die vielversprechendsten bezüglich Attraktivität, Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit herrausstechen werden und diese sind das theroretische Produkt der Arbeit. Aufgrund der Ausrichtung zentriert am am Menschen ist Attraktivität etwas stärker zu gewichten als Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit.
  5. Prototype
    Jetzt wird gebaut (mit welchen Mitteln auch immer), dess es sol ein Prototyp entstehen. Prototypen können verschiedene Formen, nicht nur physisch, annehmen: vom Papiermodell über ein Rollenspiel bis hin zu einer neuen Story mittels Storytelling. Ziel ist, die Idee zu verstehen und dann auch weiterzuentwickeln. Voila: Der Grundstein der Iteration. (d.h. Wiederholung) geschehen. Die Prototypen aus dem vorherigen Durchlauf dienen als weitere Ideengeber.
  6. Test
    Die funktionierenden, heisst konkreten Prototypen, werden in einem offenen Dialog der Zielgruppe vorgestellt. Das entstehende Feedback gibt weitere Anhaltspunkte für Verbesserungen oder Alternativen. Ja, auch ein Prototyp und damit eine Idee kann an dieser Stelle letztlich verworfen werden. Das Gute daran ist, dass somit mehrere Schwachstellen aufgedeckt wurden.

Zahlreiche Schleifen durch diese Prozessschritte führen zu einer kontinierlichen Annäherung an eine Lösung. DT sieht vor, dass die einzelnen Phasen bei Bedarf bewusst nichtlinear abgearbeitet werden. Gerade die Sprünge nachen den Reiz aus – sofern diese anstehen, sollten sie nicht ausgelassen werden.  Design Thinking strebt nach dem gezielten Wechselspiel innerhalb des geforderten Themas von Beobachten, Interpretieren, Aufstellen von Hypothesen sowie Ausprobieren und dem daraus resultierenden Annähern und Erreichen einer Lösung.

Design-Thinking-Prozess deutsch

Design-Thinking-Prozess deutsch


 
 

 

Eine Kurzbeschreibung wie bei DT erscheint hier in Kürze.

Eine Kurzbeschreibung wie bei DT erscheint hier in Kürze.

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Kopitzke®, ´64*. Agilist und Resource Manager aus Überzeugung. Erfahrung, PROgressives Denken und positiv PROvokantes Handeln haben einen eigenen Charakter. Eine agile PROfi (An-)(Sichts-) Sache. Frei ist (einseitig) objektiv, gefallen (zweiseitig) subjektiv. Mehr …

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