Analyse

Kommunikation zentriert

Recht, Fehler und Stereotype

Kommunikationsprobleme können in jeder Lebenslage auftauchen. Der Störung selbst sind Ort, Zeit und Kontext fatal egal. Mit möglichen und dynamischen Wirkungen - im privaten Umfeld meist nur unangenehm - kosten diese im beruflichen Umfeld im schlimmsten Fall Geld und mehr (siehe Politik, Automobilbau, u.a.m.). Die Reputation leidet - diese Schäden sind kaum zu beziffern. Das Gallup Institut Austria (stellv. für den deutschsprachigen Raum) schreibt in seiner Studie, bei der Firmen befragt wurden:

Im Überblick der Studie:

  • fast 2/3 sehen ihre aktuellen Probleme durch mangelhafte Kommunikation begründet
  • mehr als 1/3 der Unternehmen beklagte wirtschaftliche Schäden ohne Wertangaben daraus
  • 71 % (von diesem 1/3) gaben an, ihre Verluste betrugen bis zu 50 Tausend €; bei 12 % das Doppelte.
  • 73 % der Firmen gaben als Fehlerquelle interne Kommunikationsprobleme an
  • 3/4 der Firmen sehen, dass sie derartige Fehler durch Beratung hätten vermeiden können.

Nicht in der Studie steht, und da wird es nochmal interessant: Wie hoch ist der Folgeschaden nach dem Bekanntwerden des Ursprungsschadens? Eine funktionierende Kommunikation gerade in PROjekten ist entscheidend für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Die Sprache (gesprochen, geschrieben oder illustriert) dafür das Mittel zum Zweck. Ein Mittel zum Zweck ist ein Werkzeug, und das will richtig bedient werden.

von innen nach aussen sehen

Der ersten Schritt ist und wird schon eine Erkenntnis bringen: Was wurde bisher nicht gesehen oder verstanden von den Ideen, die außerhalb ihres Unternehmens bei Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur so herumliegen? Es geht darum, alle bisherigen Filter einer stets selektiven Außenwahrnehmung vorübergehend abzuschalten und insbesondere auf solche Phänomene zu achten, für die vorher niemand Zeit hatte oder die vielleicht auch gerne verdrängt wurden. Diese Filter sind ein mächtiges Instrument, um Informationen zu streuen, zu verbergen oder zu verbiegen. Fakt ist: Die Information ist immer da, entscheidend ist, nehme ich sie und wie nehme ich sie auf.

von aussen nach innen sehen

Die Leitfrage für verwertbare Antworten ist: Was haben wir bisher an uns selbst (noch) nicht bemerkt? Oder so gesehen: Das Gute an einem Spiegel ist: Er macht immer ein Bild. Das ist gut. Ob einem das gefällt, ist ein anderes Thema. Es ist klar, dass diese Frage aus der Innensicht heraus nicht beantwortet werden kann, weshalb in dieser Phase nur zwei Möglichkeiten existieren. Was zeigt dieses Bild?

  • Die ehrliche, methodisch saubere Selbst- Reflexion. Sich neutral, und das ist fast unmöglich, ernsthaft vornehmen, das eigene Unternehmen nicht zu kennen und neu zu betrachten. z.B.: Was machen wir eigentlich und warum?
  • Die faktische, saubere Fremd- Reflexion. Das ist schon eher möglich und Objektiv (das gehört auf eine Kamera) nicht möglich. Hier ist darauf zu achten, dass selbst Werte kritisch hinterfragt werden, ohne zu bewerten. Was sehen andere, was Sie machen und wofür?
"smartes PROjekt Bild" erzeugen

Der dritte Schritt führt die beiden Phasen wieder zusammen. Während die Sinne und Analysen bisher in die Breite gegangen sind, muss die jetzige Synthese der 'Learnings' wieder systematisch fokussiert ablaufen.

Stellen Sie sich vor: Sie haben 2 Folien mit den Resultaten der Wahrnehmungen. Legen Sie diese übereinander. Sehr schnell erkennen Sie, wo die Peaks sind. Die ersten beiden Phasen lassen sich getrennt organisieren. Unterschiedlich Verantwortliche einer Firma arbeiten simultan und losgelöst voneinander auf verschiedenen Suchfeldern. In der "Smart-Picture-Phase" müssen diese gemeinsam am Tisch zusammen arbeiten, verdichten, durchformen und aus dem Repertoire von möglichen Erneuerungsoptionen eine neues, "operatives Bild" entwickeln.

Richtig gute Kommunikation ist PROfessionell, zielgerichtet und – schnell. Klare Kante erkannt: Stumpfe Messer schneiden nicht. Das ist mein Teil. Wie kommt mein Angebot zu Ihnen, bzw. wie, in welchem Umfang und was ist zu tun? Lesen Sie hier mehr im bLOGbuch …

Fazit: Auch für Sie?

Kommunikationsfehler verursachen Schäden von (c.a.) jährlich eine Milliarde Euro. Richtig viel Geld! Konkret: Bei nur 0,1% verbrennen p.a. bis zu 10 Mio EUR.  Das sind 20.000 Stück dieser 50 € Scheine.

Wie geht es Ihnen - damit?

Projekte für sprechende Menschen ...

Gerne per Mail. Oder: